Suchmaschinen und die Raketenwissenschaft

Es gibt mittlerweile ganze SEO-Agenturen, die nichts anderes machen, als Seiten zu analysieren, zu optimieren, Rankings zu prüfen, den Wettbewerbern die wichtigsten Keywords abzuluchsen und dann wieder von vorne anzufangen. Natürlich, Suchmaschinenmarketing muss sein, wenn eine Seite bei Google oder Bing gefunden werden soll. Mit der Recherche der passenden Keywords geht es los, bevor die eigene Website erstellt wurde.

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Suchmaschinenwerbung – per Anzeige Klicks kaufen

google-seaViele User wissen gar nicht, dass die Ergebnisse, die ganz oben angezeigt werden, Werbeanzeigen sind. Die sogenannten AdWords Werbeanzeigen können bei Google für viel Geld gekauft werden, und kosten den Seitenbetreiber pro Klick Geld. Die Höhe des CPCs (Cost per Click) richtet sich nach dem Keyword und dessen Wettbewerb.

Das Suchwort „Homepage erstellen“ hat beispielsweise einen hohen Wettbewerb und wird von Google mit einem Gebotspreis von 8,60 Euro empfohlen. (Juli 2016)

Das Suchwort „Webseite selber machen“ hat einen mittelmäßigen Wettbewerb und wird mit 4,41 Euro vorgeschlagen. Sie sehen also: mit dem richtigen Keyword kann man viel Geld sparen. Um so wichtiger ist es, die passenden Keywords unter den bezahlten Anzeigen in das organische Suchergebnis zu bringen.

Suchmaschinenoptimierung – mit gutem Inhalt in der organischen Suche punkten

google-seoGoogle ist eine Maschine – aber eine intelligente. Google liest Quelltexte aus, kann also den Aufbau einer Seite rekonstruieren und bewerten. Google erkennt auch, wenn eine Webseite zu sehr auf Suchmaschinen optimiert wurde, wenn zum Beispiel zu viele Keywords den Lesefluss hindern. Sehr viele Kriterien fließen in die Bewertung einer Webseite ein. Viele davon sind bekannt und müssen bei der Erstellung einer Seite beachtet werden. Oberstes Ziel ist es immer, bei passenden Suchanfragen ganz oben (unter den Anzeigen) angezeigt zu werden. Denn Studien haben bewiesen, dass fast 2/3 aller User gar nicht mehr auf die zweite Ergebnisseite klicken. Wer also teure Anzeigen meiden möchte, muss guten Inhalt liefern, der hält was er verspricht, damit der User glücklich mit seinem Suchergebnis ist.

SERP – die Search Engine Result Page und was der User daraus macht

Die Ergebnisliste, die Google dann dem Suchenden anzeigt, sollte den User nun auf den Klick auf ausgerechnet ihre Webseite verleiten. Enorm wichtig sind dann hier die richtigen „Snippets“, also die kleinen Texte, die der User im Überfliegen der Ergebnisseite selektiert und bewertet.

Ein Beispiel: Sie suchen gezielt nach Open Air Veranstaltungen im Jahr 2016 in Köln, möchten gerne eine Übersicht der Events finden. Als Suchworte geben Sie „Open Air Köln 2016“ in den Suchschlitz ein. Sie erhalten unter den Anzeigen zwei Treffer (Beispiele fiktiv):

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oder

meta2-cut

Welchen Link würden Sie eher anklicken?

Sie sehen also, dass es nicht alleine reicht, eine Seite nach oben ins Ranking zu bringen, es müssen auch die passenden Happen an den User ausgegeben werden, damit der Klick dann auch wirklich Ihnen gehört.

In meinem Blog veröffentliche ich regelmäßig Neuigkeiten und Wissenswertes über Google und die Suchmaschinenoptimierung.