Facebook ist für Seitenbetreiber viel Arbeit und erfordert Planung. Was ist mit Twitter? Instagram? Ich analysiere, ob und welche Kanäle für Sie sinnvoll sind und ich helfe Ihnen bei der Redaktionsplanung. Auch Advertising (Anzeigenwerbung) über Facebook kann sinnvoll sein. 

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Facebook – ein eigenes Universum

„Alle machen Facebook, wir brauchen das auch.“

Mit dieser Aussage kam ein Kunde zu mir und war wild entschlossen, auch endlich „Facebook zu machen.“

Weltweit über eine Milliarde Nutzer verzeichnet dieses soziale Netzwerk mittlerweile. So verwundert es natürlich nicht, dass ein eigener Facebook-Kanal für Unternehmen mittlerweile zum Pflichtprogramm gehört.

Meinem Kunden habe ich zwischenzeitlich auch seine Facebook Fanpage eingerichtet. Jedoch nicht ohne vorher die Chancen und Risiken klar kommuniziert zu haben. Denn Facebook ist für einen Seitenbetreiber kein Spaß. Der zielgruppengerechte Inhalt einer Fanpage soll für den User und Fan einen Mehrwert bedeuten. Versetzen Sie sich selber in Lage und überlegen Sie, was Sie unter Ihren Freunden bei Facebook teilen:

  • Inhalte, die Ihnen nahegehen (Emotionen)
  • Inhalte, hinter denen Sie engagiert stehen können (politische, gesellschaftliche Themen)
  • Inhalte, die brandaktuell sind (Eilmeldungen)
  • Inhalte, die lustig sind und Spaß machen („Katzenbilder“)
  • Inhalte, die einen echten Mehrwert bieten (Rabatte, Gewinnspiele)

All diese Inhalte können aus Texten, Videos oder Bildern bestehen, die aber auch zuvor erstellt oder recherchiert werden wollen.

Je nach Zielsetzung des sozialen Engagements ist die Produktion dieser Inhalte aufwendig und zeitraubend. Zusätzlich sollte gewährleistet sein, dass der Facebook-Kanal auch für Anfragen redaktionell betreut wird, und man als Seitenbetreiber schnell antworten kann. Dies sind nur einige Punkte, die man vor dem schnellen Entschluss „auch Facebook zu machen“ bedenken sollte.

Twitter, Xing, Instagram, Youtube, LinkedIn, Google und andere

Besonders unter ganz jungen Menschen (13-20 Jahren) nimmt die Nutzung von Facebook langsam ab. Zwar hat fast jeder Internetuser mittlerweile einen Facebook-Account, aber nicht immer ist das blaue F auch die erste Wahl. Besonders die fotofreudige Selfiegeneration ist zwischenzeitlich zu Instagram oder anderen sozialen Fotonetzwerken übergegangen.

Eine weitere große Rolle spielt auch Youtube. Echtes Fernsehen wird unter den jungen Menschen immer mehr durch eine Kombination aus Streaming und Youtube ersetzt. Sogenannte Youtube-Stars erzählen den jungen Zuschauern, was angesagt ist – und werden somit zu einem Vorbild 2.0.

Im B2B Bereich sind die Netzwerke Xing und LinkedIn ganz weit vorne. Diese Netzwerke sind wie große Visitenkarten, die man unter Geschäftsleuten austauscht, um sich zu vernetzen oder Kontakte zu knüpfen.

Privater Gebrauch vs. professioneller Gebrauch

Auch wenn Sie privat das Netzwerk Ihrer Wahl gern und oft nutzen: Der professionelle Einsatz eines solchen Kanals bedarf immer einer guten Planung. Ganz vorne steht die Zielsetzung, dann die Erstellung des Redaktionsplans und die Schaffung der Ressourcen zur Erstellung und Produktion der Inhalte. Lassen Sie sich beraten.

In meinem Blog veröffentliche ich immer wieder interessante Beiträge aus der Welt der sozialen Netzwerke. Schauen Sie rein.